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TTC Werden I: positives Ende der Hinserie

Bezirksligateam holt Punkt in Mülheim

In einem einseitigen Spiel gegen den Tabellenletzten Herten gelang der 1. Mannschaft mit dem deutlichen 9:3 Sieg die Festigung des  gesicherten Mittelfeldplatzes in der Tischtennis-Landesliga mit nunmehr 10:10 Punkten. Die Rückserie beginnt für die Werdener am 16. Januar mit einem Auswärtsspiel in Frintrop.

Gelungener Jahresabschluss für Pascal Lerch, Benjamin Jacob, Peter Koelen, Michael Zaboura, Bernd Weyershausen und Felix Yu
Gelungener Jahresabschluss für Pascal Lerch, Benjamin Jacob, Peter Koelen, Michael Zaboura, Bernd Weyershausen und Felix Yu

Während die Gastmannschaft aus Herten in den Eingangsdoppeln noch einigermaßen Paroli bieten und sogar das Werdener Doppel zwei, Yu/Jacob, besiegen konnte, waren die Hertener Akteure in den nachfolgen Einzeln doch hoffnungslos unterlegen. Lediglich Felix Yu und Michael Zaboura mussten in ihren ersten Einzeln einen Satz abgeben und siegten jeweils mit 3:1 Sätzen, während Peter Koelen, Bernd Weyershausen, Benny Jacob und Pascal Lerch ihre Siege jeweils mit 3:0 Sätzen erreichten. Damit lagen die Werdener zur Hälfte der Einzelbegegnungen uneinholbar bereits mit 8:1 Punkten in Führung.

Lediglich die Höhe des Sieges stand noch nicht fest. Vielleicht war es auch dieser absolut ungefährdeten Spielsituation geschuldet, dass sowohl Felix Yu als auch Peter Koelen ihre zweiten Einzel verloren. Und auch Michael Zaboura lag bereits mit 0:2 Sätzen in Rückstand, als er sich neben seinen enormen spielerischen Fähigkeiten auch seiner kämpferischen Qualitäten erinnerte. So egalisierte er den 0:2 Satzrückstand und gewann den Entscheidungssatz mit 11:9 Bällen und stellte damit auch den 9:3 Endstand her.

Betrachtet man die gesamten Spiele der Hinserie, fällt auf, dass die Werdener im oberen Paarkreuz mit Felix Yu und Peter Koelen mit jeweils 12:8 Einzelsiegen ihre erfolgreichsten Akteure haben. Während Michael Zaboura mit 11:9 und Bernd Weyershausen mit 10:7 Siegen ebenfalls positive Einzelbilanzen aufweisen, konnten sich Benny Jacob und Pascal Lerch im unteren Mannschaftsdrittel nicht so erfolgreich in Szene setzen und haben mit Bilanzen von 7:8 bzw. 4:7 Siegen mehr Spiele verloren als gewonnen. Schon jetzt lässt sich prognostizieren, dass bei normalem Saisonverlauf die Werdener zwar mit der Tabellenspitze nichts mehr zu tun haben werden, aber auch genauso wenig mit den Abstiegsrängen.

Bezirksligateam beweist hohe Spielmoral

Beim Auswärtsspiel bei Union Mülheim erzielten die Werdener zwar eine 2:1 Führung durch Siege von Hilgers/Kleinsimlinghaus und Heppekausen Braciak, mussten dann jedoch bis auf Gilbert Sunico, der wieder einmal in überragender Spielweise seine beiden Einzel dominierte, mehr oder weniger deutliche Niederlagen hinnehmen, so dass Mülheim beim Zwischenstand von 6:3 Punkten nach den ersten Einzeln dem Sieg entgegensteuerte. Doch die Werdener steigerten sich danach auch in kämpferischer Hinsicht und Gilbert Sunico, Josef Hilgers, Andreas Kleinsimlinghaus und Peer Heppekausen erzielten vier Einzelsiege in Folge, so dass sie mit 7:6 Punkten in Führung gingen und die Chance hatten, die beim Spielstand von 3:6 Punkten drohende Niederlage noch in einen Sieg zu verwandeln.

Absolut außergewöhnlich verlief beim Sieg von Peer Heppekausen der erste Satz, der in der Verlängerung erst mit 25:23 Bällen zugunsten von Peer Heppekausen entschieden wurde. Vom Spielstand von 10:10 an hatte es bis dahin keiner der beiden Spieler geschafft, sich zwei Punkte in Folge zu erspielen. Doch leider gelang es weder Sven Braciak noch Matthias Isenberg, zumindest schon einmal den achten Punkt für die Werdener zu sichern, so dass der Vorteil vor dem Schlussdoppel wieder auf Mülheimer Seite lag.

Doch Hilgers/Kleinsimlinghaus bestätigten nach dem Sieg im Eingangsdoppel auch mit einem viel bejubelten 3:1 Sieg im Schlussdoppel ihre Doppelqualitäten, so dass nach wechselvollem Spielverlauf ein für beide Teams akzeptables Endergebnis feststand. Nach Abschluss der Hinserie steht das Bezirksligateam mit 8:12 Punkten auf dem 8. Tabellenplatz und muss sich in der Rückrunde weiter darum bemühen, einen sicheren Mittelfeldplatz zu erreichen.