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TTC Werden droht Anschluss ans Mittelfeld zu verlieren

Gegen Hilden und Fortuna Wuppertal chancenlos

Die beiden Spiele des letzten Wochenendes hinterließen bei den Werdenern doch ein gehöriges Maß an Ernüchterung. Es reift zunehmend die Erkenntnis, dass man gegen die oberen Mannschaften der Landesliga nicht mithalten kann, vor allem dann nicht, wenn ständig mit Ersatz angetreten werden muss. Aufgrund der starken Hinrunde werden die Werdener allerdings von der Abstiegsfrage in dieser Saison wohl doch nicht betroffen sein.

Gegen die Mannschaft aus Hilden, mit vier Abwehrspielern in der Mannschaft eine Besonderheit in der Landesliga darstellt, war den Werdener bewusst, dass man schon einen optimalen Start benötigte.Und fast wäre dies auch geglückt. Hilgers/Kleinsimlinghaus siegten souverän und auch Sunico/Frieg gewannen in vier Sätzen. Pech hatten dagegen Kimmeskamp/Müller, als sie im Entscheidungssatz schon mit 8:2 Bällen in Führung liegend doch noch eine Niederlage hinnehmen mussten.

So waren die Hildener von den Doppelniederlagen doch nicht geschockt und spielten ihre Überlegenheit in den Einzeln konsequent aus. Im oberen und mittleren Paarkreuz gelang kein einziger Werdener Sieg; und auch im unteren Mannschaftsdrittel halfen alle Bemühungen nicht. Obwohl Andreas Kleinsimlinghaus und Michael Frieg jeweils den Entscheidungssatz erreichten, mussten sie letztendlich Niederlagen akzeptieren. So blieb es in dieser Begegnung allein Gilbert Sunico vorbehalten, in seinem zweiten Spiel den einzigen Einzelsieg für die Werdener zu holen. Doch dieser Sieg konnte keine Wende mehr bewirken. Mit 3:9 Punkten unterlag man überraschend deutlich.

Dass zu einem solchen Spiel doch noch eine negative Steigerung möglich ist, bewiesen die Werdener in der zweiten Begegnung des Wochenendes gegen den Spitzenreiter Fortuna Wuppertal. Wieder gelang ein guter Start in die Begegnung. Hilgers/Kleinsimlinghaus waren wieder nicht zu bezwingen und bauten ihre Doppelserie damit auf 5:0 Siege aus, den zweiten Sieg erreichte Martin Müller mit Ersatzmann Ulrich Henke

Leider unterlagen Sunico/Frieg in vier Sätzen. Doch dann war es vorbei mit der Werdener Herrlichkeit. Lediglich Michael Frieg und Ulrich Henke erzwangen in ihren Einzeln den Entscheidungssatz, mussten aber beide als Verlierer die Platte verlassen. Mit nunmehr 12:18 Punkten liegen die Werdener zwar nur noch einen Platz vor dem Relegationsabstiegsrang, allerdings mit sicheren sechs Punkten Vorsprung.

In der nächsten Begegnung treffen die Werdener erst in drei Wochen im Auswärtsspiel auf die Mannschaft aus Lintorf, die sie im Hinspiel knapp mit 9:7 Punkten schlagen konnten. Vielleicht gelingt es den Werdener nach dieser Spielpause, den erkennbaren Negativtrend zu stoppen.


Werden II in Abstiegsgefahr

Mit der 4:9 Niederlage gegen den Tabellenzweiten Heisingen rutschten die Werdener auf den letzten Tabellenplatz. Allerdings haben sie bisher auch nur gegen die Mannschaften aus dem oberen Tabellendrittel gespielt. In der Partie in Heisingen war die Gastmannschaft vor allem im oberen Paarkreuz überlegen, wo sie alle vier Spiele gewann. Die Werdener Punkte erzielten in ihrem Doppel Henke/Heppekausen und in den Einzeln Peer Heppekausen, Wilfried Arnhold und Georg Fleischer.


Werden III festigt Aufstiegsplatz

Ungefährdet und auch in der Höhe mit 9:3 Punkten verdient siegte die dritte Mannschaft im Heimspiel gegen Dellwig. Neben zwei gewonnenen Eingangsdoppeln sorgten Marco Budeus und Thomas Busch mit jeweils zwei Siegen für die nötige Klarheit. Hans-Werner Isenberg, Achim Gutknecht und Elias Kerperin waren mit jeweils einem Einzelsieg am Erfolg beteiligt.

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