TTC Werden I: unerwartete Niederlage

Gute Hinrunde mit unbefriedigendem Ende

Gegen die Mannschaft aus Lintorf, Drittletzter der Tabelle, mussten die Werdener eine verdiente 5:9 Niederlage hinnehmen. Allerdings konnten sie wieder nicht in stärkster Besetzung antreten, da Martin Kimmeskamp durch Krankheit geschwächt nach dem Eingangsdoppel aussetzen musste. Damit haben die Werdener zum Ende der Hinrunde 10:12 Punkte und rangieren im Mittelfeld der Tabelle auf dem 8. Tabellenplatz, wobei die Plätze 5 – 9 nur durch zwei Punkte voneinander getrennt sind.

Dass die Ungewissheit, ob ein für die Mannschaft nicht gleichwertig ersetzbarer Spieler aus dem oberen Paarkreuz antreten kann oder nicht, für Unruhe sorgt, die die Konzentration auf das Spiel nicht im erforderlichen Maß zustande kommen lässt, zeigte sich zu Beginn des Spiels gegen Lintorf. Alle drei Eingangsdoppel, eigentlich die Stärke der Werdener, gingen verloren. Und da Martin Kimmeskamp nicht mehr weiter spielen konnte, mussten Martin Müller und Andreas Kleinsimlinghaus ins nächst höhere Paarkreuz aufrücken.

Im oberen Paarkreuz gelang Gilbert Sunico in seinem ersten Einzel durch einen souveränen Dreisatzerfolg schließlich der erste Punkt für die Werdener, der aber durch die gleichzeitige Niederlage von Martin Müller an Bedeutung verlor. Eine mögliche positive Wende für die Werdener deutete sich aber danach in den beiden Begegnungen im mittleren Mannschaftsdrittel an. Sowohl Josef Hilgers als auch Andreas Kleinsimlinghaus siegten in jeweils vier Sätzen und konnten den Rückstand damit auf 3:4 Punkte erheblich verkürzen. Doch leider gelang es weder Heiko Schnorr noch Ersatzspieler Michael Frieg, diesen Motivationsschub zu nutzen.

So lagen die Lintorfer zur Hälfte der Einzelbegegnungen mit 6:3 Punkten in Front. Eindeutig auf die Verliererstraße gerieten die Werdener durch die Niederlage von Gilbert Sunico in seinem zweiten Einzel, in dem er zwar einen 0:2 Satzrückstand aufholen konnte, im entscheidenden fünften Satz jedoch mit 7:11 Bällen unterlag. Da auch Martin Müller trotz enormer Gegenwehr sein zweites Einzel verlor, war die Partie für die Werdener nicht mehr zu drehen. Zwar konnten Josef Hilgers und Andreas Kleinsimlinghaus auch ihre zweiten Einzel gewinnen, doch alle Anwesenden in der Halle ahnten, dass die Niederlage für die Werdener dadurch nur hinausgezögert wurde.

Gewissheit entstand kurze Zeit später durch die zweite Einzelniederlage von Heiko Schnorr, die den endgültigen Sieg für die Lintorfer bedeutete, die mit fünf Pluspunkten zwar weiterhin auf dem drittletzten Tabellenplatz liegen, aber bedingt durch den unerwarteten Sieg in Werden auf eine positive Rückrunde hoffen. Für die Werdener ist zum Schluss der Hinrunde resümierend festzustellen, dass sie nur in stärkster Besetzung antretend erfolgreich sind, dann jedoch bis auf den Tabellenersten Kupferdreh gegen jede Mannschaft bestehen können. Zum ersten Spiel der Rückrunde treten die Werdener am 9. Januar beim Tabellendritten Fortuna Wuppertal an, die sie im Hinspiel in Werden mit 9:5 Punkten besiegen konnten. Eine Wiederholung dieses Sieges erscheint zurzeit allerdings recht zweifelhaft.


Werden II chancenlos

Im letzten Spiel der Hinrunde verlor die 2. Mannschaft mit 2:9 Punkten. Gegen den Tabellendritten Heisingen gingen alle drei Eingangsdoppel verloren und auch in den nachfolgenden Einzeln waren die Werdener ihren Gegnern zumeist unterlegen. Lediglich Wilfried Arnhold und Ulrich Henke gelang es mit ihren Einzelsiegen, ein Debakel für die 2. Mannschaft zu vermeiden. Auch für die 2. Mannschaft scheint die anstehende Spielpause gerade rechtzeitig zu kommen.


Werden III weiterhin souverän

Eine Spielpause hätte die 3. Mannschaft nicht nötig. Sie siegte im letzten Spiel der Hinrunde gegen Stadtwald mit 9:2 Punkten überaus deutlich und verteidigte damit den 3. Tabellenplatz. Nach zwei Erfolgen in den Eingangsdoppeln sorgten Markus Isenberg (2), Matthias Isenberg, Thomas Busch, Achim Gutknecht, Georg Fleischer und Jürgen Gövert für die notwendigen Einzelsiege. Besonders hervorzuheben aus der Mannschaft ist Markus Isenberg, der in all seinen Einzeln der Hinrunde ungeschlagen blieb und eine imponierende Bilanz von 16:0 Siegen aufweist.