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TTC Werden mit gutem Start in die Rückrunde

Auswärtssieg gegen Solingen 45

Als ungeschlagener Tabellenführer der Tischtennis-Bezirksliga gelang den Werdenern der nahtlose Anschluss an die so erfolgreiche Hinrunde. Mit 9:5 Punkten gewannen die Werdener und legten wieder mit den drei gewonnenen Eingangsdoppeln den Grundstein zum Sieg.

„Mit etwas Glück wäre für uns heute sogar ein Unentschieden möglich gewesen“, resümierte der Solinger Mannschaftssprecher die Begegnung. Dass das sicher auch eine gehörige Portion Wunschdenken vermittelte, unterstreicht die Tatsache, dass die Solinger auch mit 1:9 Punkten hätten verlieren können.

Nach dem Gewinn der drei Eingangsdoppel schaffte es Gilbert Sunico, einen 0:2 Rückstand noch in einen Sieg zu verwandeln, wobei er im vierten Satz, den er in der Verlängerung mit 13:11 Bällen gewann, auch das notwendige Glück hatte. Und genau wie im Hinspiel, dass die Werdener mit 9:3 Punkten gewonnen hatten, schaffte es Stephan El Faramawy nicht, den Solinger Spitzenspieler Schmidt zu bezwingen. Doch danach folgten drei weitere Siege für die Werdener. Im schönsten Spiel des Abends mit zu Beifall herausfordernden Ballwechseln bezwang Josef Hilgers seinen Kontrahenten im fünften Satz, nachdem er im vierten schon einen Satzball vergeben hatte.

Da das zweite Einzel im mittleren Mannschaftsdrittel eine klare Angelegenheit für Werden war, steigerte sich die Spannung erst in den beiden Begegnungen des unteren Paarkreuzes wieder. Nachdem Andreas Kleinsimlinghaus den ersten Satz trotz ständiger Führung noch knapp mit 9:11 Bällen verloren hatte, kam er durch seine Aufschlagvarianten, die seinem Gegner zunehmend Schwierigkeiten bereiteten, besser ins Spiel und gewann in vier Sätzen. Parallel dazu kam es zu einer Fünfsatzbegegnung.

Michael Zaboura verlor zwar knapp die ersten beiden Sätze, zeigte sich seinem Gegner mit 0:11 Bällen im dritten Satz aber derart überlegen, dass die Werdener auch hier auf einen noch positiven Ausgang hofften. Während sein Gegner im vierten Satz noch Nachwirkungen zeigte, hatte er sich im fünften aber wieder gefangen und setzte sich mit seinem Angriffsspiel schließlich mit 11:7 Bällen durch.

So lagen die Werdener zur Hälfte der Einzel bereits mit 7:2 Punkten in Führung und alle in der Halle hatten sich bereits mit einem klaren Sieg der Werdener angefreundet oder abgefunden. Doch dann besiegte der Solinger Spitzenspieler Schmidt seinen Angstgegner Gilbert Sunico zum ersten Mal im bereits fünften Aufeinandertreffen der beiden und Stephan El Faramawy verlor auch sein zweites Einzel, wenn auch erst nach starker Gegenwehr im fünften Satz.

Da die Werdener im mittleren Paarkreuz auch nur einen Sieg durch Josef Hilgers verbuchen konnten, mussten die Partien im unteren Paarkreuz bei einer 8:5 Führung die Entscheidung bringen.  Dies schaffte Michael Zaboura schon in der ersten Partie, so dass das Einzel von Andreas Kleinsimlinghaus nach gewonnenem ersten Satz nicht mehr fortgesetzt werden musste.

Am kommenden Samstag spielen die Werdener im ersten Heimspiel des neuen Jahres gegen Germania Wuppertal, müssen dabei allerdings auf Josef Hilgers und Michael Zaboura verzichten, so dass der Ausgang der Begegnung relativ offen erscheint, da z. B. die Doppel neu zusammengesetzt werden müssen. Anschlag ist um 18:30 Uhr in der Sporthalle der Heckerschule, Urbachstraße.

Die übrigen Mannschaften des TTC Werden starten erst in der nächsten Woche in die Rückrunde.