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TTC Werden erfüllt Erwartungen

Auswärtssieg in Meiderich

Als einziges Team, das beim TTC Werden in dieser Spielwoche noch ein Meisterschaftsspiel austragen musste, nahm die 1. Herrenmannschaft die Hürde in Duisburg-Meiderich in souveräner Art und Weise. Der deutliche 9:2 Erfolg macht deutlich, dass die Mannschaft, wenn alle Stammspieler mitwirken, einen Platz im oberen Tabellendrittel einnehmen sollte.

Bedingt durch die Tatsache, dass sich Ulrich Henke quasi vom Flugzeug aus direkt an die Platte stellte, brauchte auf Werdener Seite nur Wilfried Arnhold verletzungsbedingt ersetzt werden. So konnte Gilbert Sunico mit seinem angestammten Doppelpartner Ulrich Henke wieder einmal im fünften Satz das Eingangsdoppel erfolgreich bestreiten. Da auch Frank Palm mit Ersatzspieler Hans-Werner Isenberg gut harmonierte, zeichnete sich schon frühzeitig eine deutliche Führung für die Werdener ab, da auch wie selbstverständlich Hilgers/Kleinsimlinghaus ihren Gegnern nicht einmal einen Satzgewinn erlaubten.

Im oberen Mannschaftsdrittel setzte sich nach den siegreichen Anfangsdoppeln die Überlegenheit der Werdener fort. Josef Hilgers und Andreas Kleinsimlinghaus mussten zwar jeweils den ersten Satz verloren geben, hatten sich dann jedoch gut auf ihre Kontrahenten eingestellt und gewannen ihre Spiele noch relativ sicher. So gelang dem Gastgeber aus Meiderich, der noch bei der Begrüßung hoffnungsvoll davon gesprochen hatte, nach einigen sehr knappen Niederlagen nun gegen die Werdener endlich für die ersten Pluspunkte zu sorgen, erst beim Stand von 0:5 Punkten der erste Sieg. Ulrich Henke merkte man dabei doch an, dass er aufgrund der besonderen Umstände nicht die erforderliche Konzentration und Dynamik aufbringen konnte, um seinem Gegner entscheidend Paroli bieten zu können. Gilbert Sunico machte in der darauf folgenden Begegnung jedoch schnell klar, dass dies keinesfalls eine Wende in der Gesamtbegegnung bedeuten sollte. Mit seiner attraktiven Spielweise beherrschte er seinen Gegner sehr sicher.

So hatte es auch keine negativen Auswirkungen mehr, dass Hans-Werner Isenberg die einzige Fünf-Satz-Niederlage eines Werdener Akteurs akzeptieren musste. Da parallel hierzu Frank Palm seine Partie in fünf Sätzen gewann, lagen die Werdener nach der ersten Hälfte der Einzelbegegnung für den Gastgeber eigentlich uneinholbar in Front. Dem Spielverlauf entsprechend waren die zwei folgenden Siege von Josef Hilgers und Andreas Kleinsimlinghaus keine Überraschung mehr, so dass am Ende der sehr fairen Begegnung die deutliche Überlegenheit der Werdener durch den Gastgeber auch neidlos anerkannt wurde.

Im kommenden Spiel, das bedingt durch die Herbstferien erst am 2.11. in Oberhausen Osterfeld ausgetragen wird, entscheidet sich, ob sich die Werdener wieder an der Tabellenspitze orientieren können oder mit einem Mittelfeldplatz vorlieb nehmen müssen. Positiv ist zu konstatieren, dass in dieser Saison trotz der bisherigen zahlreichen Ersatzstellungen das Wort Abstieg für die Werdener keine Rolle spielt.