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TTC Werden I verliert in Wuppertal

In Auswärtsspielen zu unbeständig

Mit einer 4:9 Niederlage beim TTC Wuppertal mussten die Werdener die Rückfahrt antreten. Obwohl sicher ein oder zwei Spiele mehr hätten gewonnen werden können, muss man insgesamt von einer verdienten Niederlage der Werdener in der Tischtennis Landesliga sprechen.

„Obwohl es für beide Mannschaften eigentlich in Bezug auf Auf- beziehungsweise Abstieg um nicht mehr geht, hoffen wir auf ein schönes und spannendes Spiel“, sagte der Wuppertaler Mannschaftsführer in seiner Begrüßung. Die Eingangsdoppel, eigentlich eine ausgewiesene Stärke der Werdener, ließen aber schon erkennen, dass es für die Werdener sehr schwer werden würde, etwas Zählbares aus Wuppertal mitzunehmen.

Lediglich El Faramawy/Zaboura siegten in nur drei Sätzen, während die beiden anderen Werdener Doppel Viersatzniederlagen hinnehmen mussten, wobei Hilgers/Kleinsimlinghaus auch das Glück nicht zur Seite stand, als sie den dritten Satz mit 14:12 und den vierten mit 11:9 Bällen verloren. Hoffnung auf Werdener Seite keimte jedoch auf, als Stephan El Faramawy den Wuppertaler Spitzenspieler Thiem in einer sehenswerten Partie in vier Sätzen bezwang. Doch leider gelang es anschließend Gilbert Sunico nicht, dass äußerst sichere Blockspiel seines Gegners zu durchbrechen.

Und auch im mittleren Paarkreuz trennte man sich unentschieden. Michael Zaboura, der in der Rückrunde an Position vier aufgerückt ist, schafft es auch hier, sein Angriffsspiel erfolgreich durchzusetzen. Da jedoch Josef Hilgers die Begegnung gesundheitlich etwas angeschlagen bestreiten musste, gelang es ihm nicht, für den Punktegleichstand zu sorgen. Und als danach beide Spiele im unteren Paarkreuz in vier bzw. fünf Sätzen verloren wurden, war die Vorentscheidung in Bezug auf Sieg oder Niederlage gefallen. Zwar bezwang Gilbert Sunico genau wie vorher Stephan El Faramawy den Wuppertaler Spitzenspieler Thiem, in der Deutlichkeit sogar überraschend, doch Stephan El Faramawy fand in seinem zweiten Einzel kein Konzept, so dass er in drei Sätzen verlor.

Das schönste Spiel des Abends mit einer Vielzahl überragender Ballwechsel zeigte danach Josef Hilgers, ein Spezialist im Blockspiel, gegen den Wuppertaler Seifert, einen kompromisslosen Topspinspieler. Und die Tatsache, dass häufig alle Zuschauer Ballwechsel beklatschten, unterstreicht, wie attraktiv die Partie war. Doch leider fiel sie wieder zu Ungunsten für Josef Hilgers aus. Und da Michael Zaboura sein zweites Einzel nicht gewinnen konnte, stand nach fast drei Stunden Spielzeit die Niederlage der Werdener fest, die jedoch mit 15:15 Punkten weiterhin im Mittelfeld der Tabelle stehen.

Am kommenden Samstag verteidigen die Werdener ein weiteres Mal ihren Heimnimbus, bisher alle Heimspiele gewonnen zu haben, gegen den Gast aus Rauxel, eine Mannschaft, gegen die die Werdener das Hinspiel in einer spannenden Begegnung mit 9:5 Punkten gewinnen konnten. Anschlag ist um 18:30 Uhr in der Sporthalle der Heckerschule, Urbachstraße.


Nachwuchs mit deutlichen Siegen

Die intensive Jugendarbeit beim TTC Werden wird zunehmend auch in den Meisterschaftsspielen sichtbar. So gewann die Jugendmannschaft ihr Heimspiel gegen VfB Frohnhausen deutlich mit 7:3 Punkten, wobei nach den beiden siegreichen Eingangsdoppeln besonders Tamim Seleman und Leonard Martsch mit jeweils zwei Einzelsiegen überzeugten. Im oberen Paarkreuz dominierte Marco Empting in seinem ersten Einzel. Mit 13:3 Punkten bilden die Werdener zusammen mit Kettwig und Franz-Sales-Haus das Führungstrio, das allein für den Aufstieg in die Bezirksklasse in Frage kommt.

Mit 9:1 Punkten besiegte die Werdener Schülermannschaft die Schüler aus Frohnhausen. Lediglich den Ehrenpunkt überließen Eric Anhalt, Vincent Galla, Fabian und Marcel Isenberg den überforderten Gästen. Ebenso wie die Jugend stehen auch die Werdener Schüler mit an der Tabellenspitze.