Anzeige

 

Anschluss ans Mittelfeld geschafft

TTC Werden mit Sieg und Niederlage

Vom Ergebnis her gesehen war der deutliche Erfolg der 1. Mannschaft gegen Angermund doch überraschend. Mit 9:1  Punkten ließen sie dem Gast absolut keine Chance. Entsprechend enttäuscht waren die Werdener nach der in dieser Höhe unerwarteten 2:9 Niederlage am letzten Wochenende in Holsterhausen. In den verbleibenden zwei Begegnungen der Hinrunde sollte aber zumindest noch ein Sieg geschafft werden.

Bereits die Eingangsdoppel der Begegnung gegen Angermund ließen erkennen, dass die Werdener gute Siegchancen besitzen würden. Die Doppelkombinationen Hilgers/Kleinsimlinghaus und Palm/Beyer waren jeweils mit 3:0 Sätzen erfolgreich, und Sunico/Henke verloren nur äußerst knapp im fünften Satz gegen das Spitzendoppel aus Angermund. Wie auch im letzten Spiel gegen Bottrop wurde die erreichte 2:1 Führung durch Josef Hilgers und Gilbert Sunico im oberen Paarkreuz weiter ausgebaut. Erfreulich ist, dass Gilbert Sunico, der zu Beginn der Meisterschaftssaison zahlreiche unglückliche Niederlagen hinnehmen musste, zunehmend besser zurecht kommt und auch die Nummer Eins aus Angermund bei seinem 3:0 Sieg klar beherrschte. Im Unterschied zur letzten Begegnung in Bottrop gab es auf Werdener Seite diesmal jedoch keine Schwachpunkte. Im mittleren Paarkreuz dominierten Andreas Kleinsimlinghaus und Ulrich Henke eindeutig, und  im unteren Paarkreuz gaben sich Frank Palm und Winfried Beyer, der für den beruflich verhinderten Wilfried Arnhold eingesprungen war, keine Blöße. Den Schlusspunkt an einem äußerst erfolgreichen Spielabend setzte Josef Hilgers, sodass der ebenfalls schon erreichte zweite Einzelsieg von Gilbert Sunico gar nicht mehr in die Wertung kam.

Chancenlos waren die Werdener gegen die Mannschaft aus Holsterhausen. Nachdem alle drei Eingangsdoppel Niederlagen hinnehmen mussten, gelang auch in den beiden Einzelbegegnungen im oberen Paarkreuz kein Erfolg, wobei Gilbert Sunico unglücklich mit 13:15 Bällen im fünften Satz unterlag. Bei einem Rückstand von 0:5 Punkten war die Partie im Prinzip entschieden. Auch die beiden Werdener Siege durch Andreas Kleinsimlinghaus und Frank Palm vermochten die Werdener nicht mehr erfolgversprechend in die Partie zurückzubringen.

Im Heimspiel am kommenden Samstag, 24.11., trifft die 1. Mannschaft auf Tusem Essen. Anschlag ist um 18.30 Uhr in der Sporthalle der Heckerschule, Urbachstraße.

Deutliche Erfolge erreichten die zweite und dritte Herrenmannschaft. Während Georg Fleischer, Peer Heppekausen, Hans-Werner Isenberg, Thomas Wortmann, Hans Dannhöfer und der für Harald Fuchs als Ersatz eingesprungene Friedel Seibertz bei ihrem 9:0 Sieg den Gastspielern aus Gerschede nicht den Hauch einer Siegchance ließen, mussten Klaus Schütz, Friedel Seibertz, Jürgen Hoffmann, Erwin Budde, Josef Hilgers sen. und Winfried Ishorst aber durchaus kämpfen, ehe der 9:3 Erfolg für die 3. Mannschaft feststand.

Denkbar knapp mit 7:9 Punkten unterlag die 4. Herrenmannschaft - auch bedingt durch das Fehlen eines Stammspielers- der Gastmannschaft von ESV Grün-Weiß. Nach nur einem Erfolg in den Eingangsdoppeln durch Gutknecht/Gövert holten Thomas Busch (2), Benedikt Wolters, Oliver Schievelbusch und Jürgen Gövert (2) die Punkte in den Einzelbegegnungen.

Ebenso wie die 1. Herren musste die Schülermannschaft nach einem deutlichen Sieg eine Niederlage einstecken. Im Auswärtsspiel in Freisenbruch legte der Gewinn der Eingangsdoppel den Grundstein für den deutlichen 8:2 Erfolg, an dem Alexander Prengel, Marcel Bornemann, Bastian Kleinsimlinghaus und Julian Zukowski gleichermaßen beteiligt waren. Obwohl die Schüler in der Begegnung gegen Altenessen wiederum beide Eingangsdoppel gewannen, verhinderten bei der knappen 6:8 Niederlage Konzentrationsmängel in einigen Einzelbegegnungen den eigentlich verdienten Punktgewinn für die Schüler.

Eine Parallele zur Niederlage der Schüler ergab sich im Spiel der Jugendmannschaft in Stadtwald. Dort unterlagen Julian Oeljeklaus, Tobias Kleinsimlinghaus, Matthias Isenberg und Benjamin Reischuck mit 5:8 Punkten, obwohl sie zu Beginn auch beide Eingangsdoppel für sich entscheiden konnten.