TTC Werden mit souveränem Sieg

Noch ein Punkt fehlt im Abstiegskampf

Gegen den Tabellenletzten aus Hattingen-Elfringhausen erspielten sich die Akteure des TTC Werden einen klaren 9:2 Erfolg. Lediglich im oberen Mannschaftsdrittel war Elfringhausen ein gleichwertiger Kontrahent. Trotz dieses zweiten Sieges in Folge fehlt den Werdenern aus dem letzten Saisonspiel noch ein Punkt, um den Abstieg zu vermeiden. Beim Tabellenzweiten Mülheim wird dies aber ein schwieriges Unterfangen.

Obwohl ein Sieg gegen den Tabellenletzten ein so genannter Pflichtsieg ist, gingen die Werdener äußerst konzentriert in die Begegnung, zumal sie gegen die Materialspieler aus Elfringhausen im Hinspiel nicht überzeugen konnten und nur knapp mit 9:6 Punkten die Oberhand behielten. Diesmal hatten die Werdener aber einen optimalen Start in die Begegnung.

Sunico/Frieg, Hilgers/Kleinsimlinghaus und Kimmeskamp/El Faramawy gewannen alle drei Eingangsdoppel. Danach schien die Partie aber doch spannend zu werden, denn sowohl Gilbert Sunico als auch Josef Hilgers verloren ihre ersten Einzel relativ deutlich. In dieser Situation zeigte sich, wie wichtig die drei Doppelerfolge am Anfang waren, denn die Werdener gerieten trotz der beiden Einzelniederlagen nicht in Rückstand.

Ohne spielerisch glänzen zu können, beeindruckten Martin Kimmeskamp und Andreas Kleinsimlinghaus im mittleren Paarkreuz mit ihrem sicheren und konzentrierten Spiel gegen ihre mit Anti-Belägen agierenden Kontrahenten und erreichten ungefährdete Dreisatz-Siege. Da auch Stefan El Faramawy in nur drei Sätzen erfolgreich war, vergrößerte sich der Vorsprung der Werdener damit auf 6:3 Punkte. Nun folgten die beiden richtungsweisenden Begegnungen für den klaren Erfolg.

Obwohl Michael Frieg gesundheitlich angeschlagen war, was man besonders im ersten verlorenen Satz deutlich merken konnte, kämpfte er sich in die Begegnung und gewann schließlich in vier Sätzen. Das spielerisch sehenswerteste und spannendste Spiel des Abends zeigte Gilbert Sunico gegen die Elfringhauser Nummer eins. Nach tollen Ballwechseln und stets wechselnden Führungen hatte Gilbert Sunico zum Schluss auch das notwendige Quäntchen Glück, um in der Verlängerung des fünften Satzes mit 12:10 Bällen erfolgreich zu sein. Den Schlusspunkt setzte danach Josef Hilgers, indem er sich ebenfalls in fünf Sätzen durchsetzte und den neunten Punkt für die Werdener sicherte.

Für den kommenden letzten Spieltag der Saison ist damit für reichlich Spannung gesorgt. Bei einer Niederlage sind die Werdener abgestiegen, während schon ein Unentschieden mit größter Wahrscheinlichkeit den Verbleib in der Bezirksliga sichern würde. Wie schwierig die Aufgabe für die Werdener wird, unterstreicht die Tatsache, dass sie das Hinspiel relativ deutlich mit 3:9 Punkten verloren haben und dass Mülheim bei einer Niederlage den direkten Landesligaaufstieg noch verpassen würde.