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TTC Werden I festigt zweiten Tabellenplatz

Doppelstärke bildet Grundlage zum Sieg

In der Begegnung der beiden vor dem Spiel mit jeweils 12:4 Punkten auf dem 2. und 3. Tabellenplatz der Tischtennis-Landesliga stehenden Mannschaften von Union Mülheim und des TTC Werden setzten sich die Werdener knapp mit 9:6 Punkten durch und sind nunmehr alleiniger Tabellenzweiter.

„Das war heute eine geschlossene Mannschaftsleistung“, konstatierte der sichtbar erleichterte Werdener Spitzenspieler Peter Koelen nach der Partie, in die die Werdener wie schon in den beiden letzten Begegnungen davor einen optimalen Start fanden. Alle drei Werdener Doppel, Koelen/Büns, El Faramawy/Zaboura und Hilgers/Kleinsimlinghaus, dominierten.

Und als danach auch noch Yannick Büns gegen die Mülheimer Nummer eins, Luca Kuhlmann,  in nur drei Sätzen gewann, deutete alles auf einen weiteren klaren Sieg der Werdener hin. Doch es kam anders und es entwickelte sich ein spannendes und ausgeglichenes Spitzenspiel. Der bis dahin mit 14:1 Siegen überragende Werdener Spitzenspieler Peter Koelen konnte sich gegen das  aggressive Block- und Angriffsspiel seines Gegners nicht durchsetzen und verlor überraschend nach langer Zeit wieder einmal eine Einzelbegegnung.

Und das sehr spielstarke mittlere Paarkreuz der Mülheimer schaffte zwei weitere Siege, sodass die Werdener nur noch  eine Punkt Vorsprung hatten, der auch nach den beiden Einzeln des unteren Paarkreuzes noch Bestand hatte, da Josef Hilgers seine Formverbesserung eindeutig bestätigte, Stephan El Faramawy allerdings wieder einmal äußerst unglücklich in der Verlängerung des Entscheidungssatzes verlor. Beim Spielstand von 5:4 Punkten begannen die zweiten Einzel, in der sich die beiden Werdener Spitzenspieler Peter Koelen und Yannick Büns keine Blöße gaben.

Aber wieder waren es zwei Niederlagen im mittleren Paarkreuz, die die Mülheimer noch einmal bis auf einen Punkt heranbrachten. Pech hatte hierbei Michael Zaboura, der gegen den Mülheimer Abwehrspieler Meisenburg im Entscheidungssatz schon mit 9:5 Bällen in einer für die Zuschauer äußerst attraktiven Begegnung führte, dann jedoch nach einer Auszeit seines Gegners seinen Spielrhythmus verlor und sich völlig unerwartet noch mit 10:12 Bällen geschlagen geben musste.

Doch zum Glück für die Werdener bestätigte sich ihre Überlegenheit im unteren Mannschaftsdrittel. Stephan El Faramawy und Josef Hilgers sorgten für die endgültige Entscheidung. „Wir haben eine spielstarke Werdener Mannschaft gesehen, die auch absolut verdient gewonnen hat“, bestätigte der Mülheimer Mannschaftsführer die Leistung der Werdener.

Am kommenden Samstag, 26.11., treffen die Werdener im Heimspiel auf den Gast aus Leverkusen, eine Mannschaft, die in der unteren Tabellenhälfte rangiert. Falls die Werdener so konzentriert aufspielen wie bisher, ist ein weiterer Sieg zu erwarten. Anschlag ist um 18:30 Uhr in der Sporthalle der Heckerschule, Urbachstraße.


Untere Mannschaften mit zwei Siegen und einer Niederlage

Durch den sechsten Saisonsieg belegt die 3. Mannschaft mit nun 13:3 Punkten zumindest vorübergehend wieder Platz eins in der Tabelle der ersten Kreisklasse. Zwar lag das Team nach den Doppeln mit 1:2 zurück, die Überlegenheit in den anschließenden Einzeln sicherte aber erneut den doppelten Punktgewinn, zu dem alle Werdener Akteure, Christoph Ollenik und Wilfried Arnhold mit zwei gewonnenen Einzeln, Heiko Schnorr, Georg Fleischer, Rüdiger Martsch und Giovanni Paterno mit jeweils einem Einzelsieg, beitragen konnten.

Ihre zweite Niederlage kassierte die Vierte trotz einer zwischenzeitlichen 3:1 Führung, da nach zwei gewonnenen Doppeln in den Einzeln nur Hans-Werner Isenberg, Thomas Busch und Reiner Trösch zu Erfolgen kamen. Damit rutschte die Mannschaft auf den 3. Tabellenplatz ab.

Durch den 8:2 Erfolg bei der DJK Kray sicherte sich die Fünfte verlustpunktfrei den Titel des Herbstmeisters. Jürgen Gövert, Fabian Semnet, Josef Wolters und Eric Anhalt ließen dem Tabellendritten zu keiner Zeit eine Chance auf einen Punktgewinn.

Die zweite Mannschaft sowie die Schüler- und Jugendmannschaft waren spielfrei.