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Erfolgreiche Spielwoche des TTC Werden

1. Mannschaft gewinnt Spitzenspiel

Im Heimspiel traf die 1. Mannschaft als Tabellendritter auf den  Tabellenvierten Schonnebeck. Beide Mannschaften hatten bis zum Aufeinandertreffen lediglich ein Spiel verloren. Mit einer überzeugenden Leistung gelang es den Werdenern, einen in der Höhe nicht erwarteten 9:4 Sieg zu erringen und den Platz im oberen Teil der Tabelle zu festigen.

„Wir haben in dieser Saison noch kein Auswärtsspiel verloren“, gaben sich die Schonnebecker bei der Begrüßung noch sehr optimistisch. Aber auch die Werdener gingen sehr konzentriert an ihre Aufgabe heran. Hilgers/Kleinsimlinghaus gewannen in nur drei Sätzen und erhöhten ihre Doppelbilanz auf 5:0 Siege, parallel dazu verloren jedoch Sunico/Frieg. Erfreulich für die Werdener, dass ihr drittes Doppel Henke/Palm diesmal besser als im bisherigen Verlauf der Saison agierte und in nur drei Sätzen für die 2:1 Führung sorgte.

Im oberen Mannschaftsdrittel trennte man sich zu Beginn der Einzel unentschieden. Ebenso sicher wie Gilbert Sunico gegen seinen Gegner dominierte, war Josef Hilgers gegen den Schonnebecker Spitzenspieler chancenlos. Eine Vorentscheidung für den Ausgang des Spiels fiel im mittleren Paarkreuz. Michael Frieg bezwang seinen Gegner in vier Sätzen. An der anderen Platte trafen mit dem Schonnebecker Heinz Enders und dem Werdener Andreas Kleinsimlinghaus zwei Spieler aufeinander, die im Verlauf der Saison bisher noch kein Einzel im mittleren Paarkreuz verloren hatten.

Beide Akteure bewiesen ihre zurzeit sehr gute Form und präsentierten den Zuschauern ein sehenswertes und spannendes Spiel, in dem Andreas Kleinsimlinghaus im fünften Satz in der Verlängerung mit 12:10 Bällen der glückliche Gewinner war. So lagen die Werdener, nachdem man sich im unteren Mannschaftsdrittel bei einem überzeugenden Sieg von Frank Palm und einer Niederlage von Ulrich Henke unentschieden trennte, zur Hälfte der Einzelbegegnungen mit 6:3 Punkten in Front.

Zu Beginn der zweiten Hälfte erlebten die Zuschauer eine weitere Spitzenbegegnung. Die Werdener Nummer eins, Gilbert Sunico, bis dahin 7:1 Siege, traf auf die Schonnebecker Nummer eins, bis dahin 8:1 Siege. Nachdem Gilbert Sunico den ersten Satz mit 9:11 Bällen knapp abgeben musste, entschied er den zweiten und dritten Satz durch sein druckvolles Topspinspiel klar für sich. Da sein Spiel aber auch sehr Kraft raubend ist, konnte er sich im vierten und auch fünften Satz nicht mehr so entscheidend in Szene setzen und verlor die Begegnung.

Die Werdener ließen sich dadurch jedoch nicht mehr aus der Erfolgsspur bringen. Josef Hilgers dominierte danach ebenso wie Andreas Kleinsimlinghaus beim Gewinn auch seines zweiten Einzels. Den Schlusspunkt setzte mit einer kämpferischen Energieleistung Michael Frieg, dem es nach einem 0:2 Satzrückstand gelang, seinen Gegenspieler in den folgenden Sätzen noch knapp zu bezwingen. Mit 4:0 Siegen war das mittlere Mannschaftsdrittel der Werdener diesmal Garant für den Werdener Erfolg.

Am kommenden Samstag treffen die Werdener im Auswärtsspiel auf den Tabellenführer und Aufstiegsaspiranten Frohnhausen.

Für die 2. Mannschaft reichte es im Heimspiel gegen Stadtwald nur zu einem 8:8 Unentschieden, da man trotz der ungeschlagenen Peer Heppekausen und Georg Fleischer im oberen Mannschaftsdrittel nach zwei Doppelerfolgen zu Beginn nur noch im unteren Paarkreuz durch Matthias Isenberg und Ersatzspieler Hans Dannhöfer punkten konnte.

Ihre Aufstiegsambitionen unterstrich  die 3. Mannschaft bei ihrem klaren 9:3 Erfolg gegen Frintrop. Nach einem 1:2 Rückstand in den Eingangsdoppeln stellten Wilfried Arnhold (2), Hans Dannhöfer (2), Friedel Seibertz (2) und Werner Hoppe den Sieg sicher. Mit 7:1 Punkten steht die Mannschaft nunmehr auf einem Aufstiegsplatz.

Ein unerwarteter Sieg gelang der Schülermannschaft gegen Moltkeplatz, an dem alle Werdener punktemäßig beteiligt waren. Mit 8:4 Punkten waren Christian Hitzbleck, Elias Kerperin, Louis Junghanns und Denis Nickel erfolgreich. Herausragend auf Werdener Seite war Elias Kerperin, der sowohl im Doppel als auch im Einzel unbesiegt blieb.