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TTC Werden I fehlte das Glück

Niederlage im Auswärtsspiel gegen TT Bochum

Gegen den Tabellenzweiten der Tischtennis-Landesliga gab es zwar für die Werdener eine 9:4 Niederlage, aber auch die Erkenntnis, dass man bei etwas mehr Glück ein weitaus besseres Ergebnis erzielt hätte und dass man in dieser Saison gegen jedes Team mithalten kann.

Schon im Eingangsdoppel haderten Hilgers/Kleinsimlinghaus mit der ungerechten Verteilung von Netz- und Kantenbällen, die am Ende mitverantwortlich dafür waren, dass sie mit 1:3 Sätzen unterlegen waren, wobei alle vier Sätze nur mit zwei Bällen Unterschied entschieden wurden, davon sogar drei erst in der Verlängerung. Trotzdem lagen die Werdener nach den drei Eingangsdoppeln mit 2:1 Punkten in Führung, da Gilbert Sunico mit seinem Partner das Bochumer Doppel eins in fünf Sätzen bezwang und El Faramawy/Zaboura immer besser miteinander harmonieren und ihr Doppel sicher in nur drei Sätzen gewannen.

Der nächste psychologische Rückschlag für die Werdener ließ aber nicht lange auf sich warten. Stephan El Faramawy erspielte sich gegen den Bochumer Spitzenspieler Cetin, den insgesamt bisher erfolgreichsten Landesligaspieler im oberen Paarkreuz, eine 2:0 Satzführung, musste dann allerdings doch noch in den Entscheidungssatz, in dem er ständig knapp in Führung lag, bis er beim Stand von 8:7 Bällen für sich einen gegnerischen Kantenball hinnehmen musste. So unterlag er knapp mit 11:9 Bällen und die Werdener hatten die nächste Enttäuschung zu verarbeiten. Parallel zu diesem Spiel hatte Gilbert Sunico souverän den nächsten Sieg für die Werdener verbucht. Allerdings sollte dies für längere Zeit der einzige Werdener Erfolg bleiben.

Im mittleren Mannschaftsdrittel gingen die Bochumer mit zwei Dreisatz-Siegen erstmals in Führung, die sie durch weitere Siege im unteren Paarkreuz sogar ausbauen konnten. Pech hatte Andreas Kleinsimlinghaus, der seinen Gegner in den Entscheidungssatz zwang, sich hier eine knappe Führung erspielte, seinem Gegner dann jedoch auch das Glück zur Seite stand, so dass auch dieses Spiel mit 9:11 Bällen verloren ging. So lagen die Werdener zur Hälfte der Einzelbegegnungen bereits mit 3:6 Punkten in Rückstand, obwohl sie genauso gut mit 6:3 Punkten hätten führen können.

Aber an diesem Spielabend sollte es auch keine Wende mehr geben. Im oberen Paarkreuz musste auch Gilbert Sunico gegen Cetin eine Niederlage akzeptieren, Stephan El Faramawy verlor wiederum sehr knapp auch sein zweites Einzel, so dass man sich auf Werdener Seite über den Sieg von Josef Hilgers in seinem zweiten Einzel nicht mehr so recht freuen konnte. Und bezeichnender Weise gelang den Bochumern der neunte Punkt durch einen Sieg, der wiederum im fünften Satz nach Abwehr eines Matchballs mit 13:11 Bällen glücklich zustande kam. „Wir sind froh über diesen Sieg und wissen, dass uns auch das Glück heute geholfen hat“, resümierte der Bochumer Mannschaftsführer die Begegnung. Mit nunmehr 9:9 Punkten rangieren die Werdener im gesicherten Mittelfeld der Tabelle.

Am kommenden Samstag hoffen sie, durch einen Sieg im letzten Heimspiel der Hinserie wieder ein positives Punktekonto zu erreichen. Gegner ist der Tabellenletzte Winz-Baak, der jedoch von den Werdenern nicht unterschätzt werden sollte. Anschlag ist bereits um 14:00 Uhr in der Sporthalle der Heckerschule, Urbachstraße.


Wichtiger Sieg für 2. Mannschaft

Den zu Saisonbeginn prognostizierten Kampf gegen den Abstieg in der Kreisliga hat die 2. Mannschaft scheinbar bereits jetzt gewonnen. Mit 9:5 Punkten gelang ein überzeugender Sieg gegen Adler Frintrop, dessen entscheidende Basis der Gewinn der drei Eingangsdoppel durch Anhalt/Olenik, Markus und Matthias Isenberg und Heppekausen/Arnhold war. In den Einzelbegegnungen überzeugte vor allem Peer Heppekausen im oberen Paarkreuz, der beide Partien für sich entschied. Jeweils einmal erfolgreich waren Frank Anhalt, Markus Isenberg, Wilfried Arnhold und Christoph Olenik. Mit nunmehr 8:8 Punkten rangiert die Mannschaft auf dem 5. Tabellenplatz im gesicherten Mittelfeld.


Unglückliche Niederlage für 3. Mannschaft

Die einzige Werdener Mannschaft, die wirklich gegen den Abstieg kämpfen muss, ist die 3. Mannschaft. Mit 7:9 Punkten ging das Heimspiel gegen Kupferdreh verloren. Ausschlaggebend hierfür war die magere Doppelausbeute mit nur einem Sieg durch Schnorr/Fleischer. Da man sich in den Einzeln mit sechs Siegen und sechs Niederlagen trennte, wobei Georg Fleischer zwei Werdener Punkte verbuchte, musste das Schlussdoppel den Ausschlag über Niederlage oder Unentschieden aus Werdener Sicht geben. In vier Sätzen mit jeweils nur zwei Bällen Unterschied unterlagen Ulrich Henke und Elise Kopper-Koelen.


Herbstmeisterschaft für TTC Werden IV

Souverän mit 6 Siegen in 6 Begegnungen erreichten Hans Werner Isenberg, Achim Gutknecht, Reiner Trösch, Jürgen Gövert, Oliver Kretschmann und Josef Wolters die Herbstmeisterschaft. Auch in der letzten Begegnung gelang ein überzeugender 8:3 Sieg gegen Dellwig.