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Gilbert Sunico überragender Spieler des TTC Werden

Vereinsmeister im Einzel und mit M. Frieg im Doppel

Bei den diesjährigen Vereinsmeisterschaften bestätigte Gilbert Sunico, dass er nicht nur in der abgelaufenen Meisterschaftssaison die Nummer Eins der Werdener gewesen ist, sondern auch vereinsintern zurzeit die besten spielerischen Leistungen zeigt.

Aufgrund der wieder ansteigenden Zahl der Teilnehmer wurde die Doppel- und die Einzelkonkurrenz an zwei Tagen durchgeführt. Am vergangenen Freitag kämpften acht Doppelpaarungen um den Vereinsmeistertitel. In zwei Vierergruppen wurde im System „Jeder gegen Jeden“ gespielt, die zwei Erstplatzierten in den beiden Gruppen spielten danach noch einmal nach dem gleichen System. Die Favoriten auf den Titel, Hilgers/Kleinsimlinghaus und Sunico/Frieg, setzen sich in den ersten Gruppenspielen erwartungsgemäß durch.

Völlig überraschend scheiterten dagegen Heppekausen/Fleischer, immerhin das Spitzendoppel der zweiten Mannschaft, bereits in dieser Runde, da sie nicht nur gegen Sunico/Frieg, sondern auch gegen die Doppelpaarung der dritten Mannschaft, Isenberg/Gutknecht, verloren. So standen die drei Doppel der ersten Mannschaft und das Außenseiterdoppel der dritten Mannschaft in der entscheidenden zweiten Runde. Hier kam es in der letzten Begegnung des Abends zu einem reinen Endspiel, da sowohl Hilgers/Kleinsimlinghaus als auch Sunico/Frieg die beiden ersten Spiele dieser Runde klar für sich entschieden hatten, und zur zweiten Überraschung. In nur drei Sätzen bezwangen Sunico/Frieg mit ihrem variablen Topspinspiel die Abonnementmeister der letzten Jahre und sicherten sich damit den Vereinsmeistertitel im Doppel.

Den dritten Platz belegte das dritte Doppel der ersten Mannschaft, Henke/Palm. Auch in der Einzelkonkurrenz am folgenden Tag, die im Doppel-Ko-System ausgetragen wurde, ließen Überraschungen nicht lange auf sich warten. So verlor zum Beispiel Peer Heppekausen, immerhin der Vizevereinsmeister des letzten Jahres, in der zweiten Spielrunde knapp gegen Andreas Kleinsimlinghaus  in fünf Sätzen und schied dann durch eine zweite Niederlage gegen Hans-Werner Isenberg schon frühzeitig aus. Im Halbfinale der Hauptrunde standen sich aber schließlich doch die ersten vier Spieler der ersten Mannschaft gegenüber.

Während Gilbert Sunico hierbei Andreas Kleinsimlinghaus klar in nur drei Sätzen besiegte, verlief die Partie zwischen Josef Hilgers und Michael Frieg wesentlich spannender. Äußerst motiviert und mit spielerischem und kämpferischem Vermögen gelang es Michael Frieg, der zuvor schon gegen Ulrich Henke gewonnen hatte, sich auch in dieser Partie mit 3:1 Sätzen zu behaupten. Da sich Ulrich Henke und Frank Palm, der in der Hauptrunde gegen Gilbert Sunico verloren hatte, in der Verliererrunde gegen Wilfried Arnhold bzw. Hans-Werner Isenberg durchsetzten, stammten alle sechs noch im Wettbewerb stehenden Spieler aus der ersten Mannschaft.

Mit der nächsten Spielrunde war dann jedoch für die beiden der Kampf um die Vereinsmeisterschaft beendet. Sie verloren gegen Josef Hilgers und Andreas Kleinsimlinghaus, die danach gegeneinander um den weiteren Verbleib im Wettbewerb spielten. Hierbei gelang Andreas Kleinsimlinghaus in einer sehr umkämpften Begegnung ein 3:1 Sieg, obwohl er im dritten und vierten Satz jeweils hohe Rückstände aufholen musste. Im Finale der Hauptrunde gelang es Michael Frieg zwar, den ersten Satz gegen Glbert Sunico zu gewinnen, er musste in den folgenden drei Sätzen jedoch die Überlegenheit von Gilbert Sunico anerkennen, der somit als Sieger der Hauptrunde das Finale der Vereinsmeisterschaft erreicht hatte. Sein Gegner wurde in der letzten Partie der Verliererrunde ermittelt, in der Michael Frieg jetzt auf Andreas Kleinsimlinghaus traf.

Genau wie in seiner Begegnung gegen Gilbert Sunico gewann er wiederum den ersten Satz, konnte sich aber in den folgenden Sätzen nicht mehr entscheidend in Szene setzen und musste sich mit dieser Niederlage mit dem dritten Platz begnügen. Im Finale der Vereinsmeisterschaft hätte Andreas Kleinsimlinghaus schon zweimal gegen Gilbert Sunico gewinnen müssen, um noch Vereinsmeister zu werden, da Gilbert Sunico noch kein Spiel verloren hatte. Das Finale gestaltete sich dann auch viel spannender als die erste Begegnung zwischen den beiden, die Gilbert Sunico noch klar in nur drei Sätzen gewonnen hatte. In einem sehenswerten Endspiel leistete Andreas Kleinsimlinghaus enormen Widerstand, zwang Gilbert Sunico in den fünften Satz und führte hier sogar mit 5:1 und 8:5 Bällen.

Doch Gilbert Sunico, der einen Satz niemals vorzeitig aufgibt, erzielte mit seinem druckvollen Angriffsspiel fünf Bälle in Folge und hatte damit zwei Matchbälle, von denen er zu seiner großen Erleichterung und Freude den zweiten verwandeln konnte. Damit hat er bereits zum dritten Mal in Folge den Vereinsmeistertitel des TTC Werden erreicht.

Am kommenden Wochenende beenden die Vereinsmeisterschaften im Nachwuchsbereich die Saison 2003/2004.