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TTC Werden I schafft knappen Auswärtserfolg

Vermeidbares Zittern bis zum Schluss

Unnötig schwer machten es sich die Akteure der 1. Mannschaft im Auswärtsspiel in Hattingen Elfringhausen. Bei dem 9:6 Erfolg konnten sie sich erst zum Schluss hin nach großer Kraftanstrengung die beiden wichtigen Punkte sichern.  Trotzdem konnten sich die Werdener in der Tabelle nicht weiter verbessern, da auch die direkt vor ihnen platzierten Mannschaften punkteten.

Dass es in Elfringhausen für die Werdener nicht leicht werden würde und dass kaum sehenswerte Spiele zustande kommen würden, war auf Werdener Seite erwartet worden, da allein vier Spieler aus Elfringhausen mit so genannten Anti-Belägen spielen, die allein darauf ausgerichtet sind, den Spielfluss zu zerstören, und die Werdener sich hiermit schon immer schwer getan haben.

So entwickelte sich von Beginn an eine hart umkämpfte Partie. Schon die drei Eingangsdoppel endeten alle im fünften Satz mit 11:9 Bällen, wobei allerdings nur Hilgers/Kleinsimlinghaus erfolgreich waren, Sunico/Frieg zwar mit 9:3 Bällen führten, den Sieg allerdings noch leichtfertig verspielten. Im oberen Paarkreuz hatten Gilbert Sunico und Josef Hilgers in jeweils vier Sätzen wenig Mühe, gegen die beiden einzigen mit normalen Belägen spielenden Elfringhauser zwei Siege zu verbuchen.

Doch danach begann für die Werdener die Quälerei. Stefan El Faramawy demonstrierte zwar mit 11:2 und 11:3 Satzgewinnen seine spielerische Überlegenheit, scheiterte aber wegen fehlender Konzentration in den anderen Sätzen und unterlag mit 9:11 Bällen im Entscheidungssatz. Besser machte es Andreas Kleinsimlinghaus, der zwar auch in den fünften Satz musste, hier jedoch deutlich die Oberhand behielt. Da man sich im unteren Mannschaftsdrittel ebenfalls unentschieden trennte, wobei Michael Frieg in fünf Sätzen seinen Gegenspieler mit enormem Kampfgeist nieder rang, führten die Werdener zur Hälfte der Partie knapp mit 5:4 Punkten.

Im zweiten Durchgang beherrschte Gilbert Sunico auch seinen zweiten Gegner souverän. Eine nicht erwartete Niederlage musste hingegen Josef Hilgers einstecken, so dass die Führung weiterhin äußerst knapp blieb und durch die zweite Niederlage von Stefan El Faramawy sogar zum 6:6 Punktegleichstand führte. Dass die Werdener jedoch trotzdem den aufgrund ihrer überlegenen spielerischen Mittel verdienten Sieg erreichten, lag vor allem an Andreas Kleinsimlinghaus und Michael Frieg, die mit enormer Konzentration auch ihre zweiten Begegnungen gewannen.

Den Schlusspunkt bei diesem Arbeitssieg setzte dann überraschend der für den beruflich verhinderten Heiko Schnoor eingesprungene Gabor Wiese. In nur drei Sätzen besiegte er seinen Gegenspieler, der Michael Frieg immerhin erst im fünften Satz mit 9:11 Bällen unterlegen war.

Im letzten Spiel der Hinserie treffen die Werdener am kommenden Samstag auf den Tabellenzweiten aus Mülheim, der sich als eindeutiger Favorit in Werden vorstellt. Trotzdem werden die Werdener alles daran setzen, sich möglichst gut aus der Affäre zu ziehen. Anschlag ist wie in allen Heimspielen um 18.30 Uhr in der Sporthalle der Heckerschule, Urbachstraße.

Alle übrigen Mannschaften des TTC Werden hatten in dieser Woche spielfrei.