TTC Werden I: Klassenerhalt geschafft

Zwei Spieltage vor Schluss Landesligazugehörigkeit gesichert

Die Aufgabe, aus den verbleibenden drei Spielen der Rückserie zumindest noch einen Punkte zu holen, glückte den Werdenern bereits im ersten Anlauf. Im Spiel in Wuppertal-Ronsdorf gelang ein knapper 9:7 Erfolg, der jedoch auch viel klarer hätte ausfallen können.

Für die Mannschaft aus Ronsdorf bedeutete dieses Meisterschaftsspiel die letzte Chance, den Abstieg aus der Landesliga eventuell noch verhindern zu können. Doch die Vorzeichen für die Begegnung waren für sie äußerst ungünstig, da ihre Nummer vier kurzfristig wegen einer Erkrankung nicht antreten konnte und somit eine Doppelbegegnung und zwei Einzel kampflos abgeben werden mussten. Und in den beiden anderen Eingangsdoppeln sah es so aus, dass sich die Werdener auch hier durchsetzen könnten.

Doch leider verpassten Kimmeskamp/Müller im fünften Satz einen Sieg, den auf der anderen Seite Sunico/Frieg im fünften Satz sicherstellten. Mit zwei klaren Punktgewinnen in jeweils nur drei Sätzen im oberen Paarkreuz sorgten Gilbert Sunico und Martin Kimmeskamp danach eigentlich für klare Verhältnisse. Und da auch Josef Hilgers in einer sehenswerten und kampfbetonten Begegnung im fünften Satz mit 11:9 Bällen knapp die Oberhand behielt, schien die Begegnung recht frühzeitig entschieden, da aufgrund des kampflosen Sieges von Martin Müller der Vorsprung der Werdener inzwischen auf 6:1 Punkte angewachsen war.

Die endgültige Entscheidung verpassten allerdings Andreas Kleinsimlinghaus und Michael Frieg, die beide Fünfsatzniederlagen hinnehmen mussten. Womit allerdings kein Werdener gerechnet hatte, war die anschließende Niederlage von Gilbert Sunico, der den ersten Satz zwar noch erwartungsgemäß mit 11:4 Bällen gewann, dann jedoch in seinem ansonsten druckvollen Angriffsspiel nachließ und folgerichtig mit 1:3 Sätzen unterlag. Besser machte es Martin Kimmeskamp, der bei seinem zweiten Einzelerfolg wieder nur drei Sätze benötigte. Damit hatten die Werdener mit dem anschließenden kampflosen Sieg von Josef Hilgers zumindest schon einmal das Minimalziel eines Unentschieden erreicht.

Doch bei einer 8:5 Führung wollten sie natürlich auch den Sieg. Doch hier machten sie es wieder äußerst spannend. Nach drei Einzelniederlagen musste beim Spielstand von 8:7 für Werden am Ende das Schlussdoppel den Ausschlag geben. Hier fanden die Werdener Routiniers Hilgers/Kleinsimlinghaus zuerst nur wenig geeignete Gegenmittel gegen das starke Ronsdorfer Doppel, sodass sie den ersten und dritten Satz klar verloren, den zweiten und vierten Satz hingegen mit jeweils 11:9 Bällen nur knapp gewinnen konnten. Die endgültige Entscheidung musste im fünften Satz fallen, in dem die Ronsdorfer wieder in Führung gingen, die die beiden Werdener beim Stand von 5:5 Bällen aber egalisiert hatten.

Und nun spielten Hilgers/Kleinsimlinghaus in dieser schwierigen Phase wieder einmal ihr bestes Tischtennis. Es gelangen ihnen spektakuläre Ballgewinne, die am Ende mit 11:6 Bällen den glücklichen Sieg für Werden bedeuteten. Den beiden verbleibenden Begegnungen nach den Osterferien gegen Witten-Bommern und Lintorf können die Werdener nun in Ruhe entgegensehen, da sie mit sechs Punkten Vorsprung auf den Drittletzten nicht mehr gefährdet werden können. Während der erste Landesligaauftritt der Werdener im Jahre 1991 nach nur einem Jahr schon wieder beendet war, ist im Jahr 2010 auch weiterhin Landesligatischtennis in Werden zu sehen.

Die Saison bereits abgeschlossen hat die 2. Mannschaft auf einem Mittelfeldplatz in der Kreisliga. Den Saisonabschluss verloren sie aber mit 2:9 Punkten beim Tabellenführer und Aufsteiger Frohnhausen, wobei nur Gabor Wiese und Ulrich Henke jeweils ein Einzel gewinnen konnten.

Die 3. Mannschaft und die Jugend beschließen die Saison erst nach den Osterferien.