Guter Start in die Landesligasaison

TTC Werden gewinnt gegen Fortuna Wuppertal

Etwas Besseres hätte den Werdenern zu Beginn der neuen Saison nicht passieren können. Äußerst konzentriert und spielerisch überzeugend gewannen sie gegen Wuppertal mit 9:5 Punkten und beseitigten damit erst einmal die natürlich bestehenden Zweifel, ob man nach dem Aufstieg in die Landesliga, in der man zuletzt im Jahr 1991 vertreten war, auch mithalten kann.

In den Anfangsdoppeln erzielten die Werdener eine 2:1 Führung, wobei besonders das neu formierte Doppel Kimmeskamp/Müller überzeugte. Mit 13:11 Bällen im fünften Satz hatten sie zum Schluss sicher auch das notwendige Quäntchen Glück auf ihrer Seite. Relativ problemlos hingegen siegten Sunico/Frieg, die diesmal als Doppel drei antreten konnten.

Im oberen Paarkreuz kamen die Werdener danach zu zwei weiteren Erfolgen, die so niemand in der Halle erwartet hatte. Sowohl Gilbert Sunico als auch Martin Kimmeskamp gewannen jeweils in nur drei Sätzen, wobei Martin Kimmeskamp in jedem der drei Sätze mit vier Bällen in Rückstand lag, diese scheinbar aussichtslosen Rückstände aber stets zum Ende der Sätze wieder aufholen und knappe Satzgewinnen erreichte.Wer jedoch zu diesem Zeitpunkt auf einen Kantersieg für die Werdener hoffte, sah sich sehr schnell wieder in die Realität zurückgeholt.

Im mittleren Mannschaftsdrittel kamen die Wuppertaler zu zwei souveränen Siegen und auch Andreas Kleinsimlinghaus als Nummer fünf verlor sein erstes Einzel, so dass die Wuppertaler den 4:4 Gleichstand erreicht hatten. Dass die Wuppertaler nicht sogar zum ersten Mal in der Begegnung in Führung gelangen konnten, lag an der engagierten Spielweise von Michael Frieg, der als Ersatz für den verhinderten Heiko Schnorr eingesprungen war. Einen 2:1 Satzrückstand konnte er noch in einen 3:2 Sieg umwandeln.

Die zweite Hälfte der Einzelbegegnungen verlief zu Beginn fast identisch zur ersten. Nachdem Gilbert Sunico im ersten Satz eine 10:6 Führung seines Gegners noch aufholen konnte, hatte er in den nächsten beiden Sätzen überhaupt keine Probleme mehr und kam zu seinem zweiten ungefährdeten Einzelerfolg. Wesentlich spannender machte es dagegen Martin Kimmeskamp. Erst im fünften Satz setzte sich bei 11:9 Bällen wieder einmal seine Willensstärke und Konzentrationsfähigkeit durch. Da in der ersten Hälfte der Einzelbegegnungen die folgenden drei Partien alle an Wuppertal gegangen waren, hatten die Wuppertaler Spieler die Hoffnung auf einen für sie positiven Ausgang der Begegnung noch nicht aufgegeben.

Und tatsächlich konnte der nächste Wuppertaler Spieler auch mit einem Fünfsatzsieg den Rückstand auf 5:7 Punkte verkürzen. Dann jedoch erzielten Josef Hilgers und Andreas Kleinsimlinghaus, die als einzige Werdener auch die Landesligasaison im Jahr 1991 mit bestritten hatten, in relativ deutlicher Art und Weise ihre jeweils ersten Einzelerfolge und stellten den 9:5 Endstand sicher. Bei der Verabschiedung war den Akteuren aus Wuppertal anzumerken, dass sie als arrivierte Landesligamannschaft mit dieser Niederlage gegen den Liganeuling nicht gerechnet hatten.

Die Werdener hoffen natürlich, dieses positive Erlebnis und diese spielerische Leistung auch in den nächsten Begegnungen wiederholen zu können. In zwei Auswärtsspielen treten sie beim ASV Wuppertal und TuS Querenburg (Bochum) an.

Für die übrigen Mannschaften des TTC Werden beginnt die Saison erst in der kommenden Woche.

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